wer sich nicht freut, wird erschossen

 

neu:

José Eduardo Agualusa:
Eine allgemeine Theorie des Vergessens.
C.H. Beck, München, Juli 2017
ISBN 978-3-406-71340-8


neu:


Luiz Ruffato:
Teilansicht der Nacht.
Vorläufige Hölle III
Assoziation A, Berlin/Hamburg 2017


Rui Zink:
Die Installation der Angst
Weidle Verlag, 2016
ISBN 978-3-938803-80-6

oder als ebook:
CulturBooks, 2016
ISBN 978-3-95988-039-8

André Sant'Anna
Amor

edition tempo, 2015

Luiz Ruffato:
Ich war in Lissabon und dachte an dich
Assoziation A, August 2015
ISBN 978-3-86241-444-4

José Eduardo Agualusa:
Das Lachen des Geckos (Neuauflage)
ISBN 978-3-940666-04-8

Ondjaki: Die Durchsichtigen
Afrika Wunderhorn
ISBN 978-3-88423-494-5


Manuel Jorge Marmelo:
Eine tausendmal wiederholte Lüge.
A1-Verlag
ISBN: 978-3-94066-663-5

Agualusa: Das Lachen des Geckos.

Félix Ventura geht einer ungewöhnlichen Tätigkeit nach: Er handelt mit erfundenen Vergangenheiten. Seine Kunden sind Minister, Landbesitzer und Generäle, Menschen der neuen angolanischen Oberschicht. Sie alle blicken in eine gesicherte Zukunft, was ihnen jedoch fehlt, ist eine glanzvolle Vergangenheit. Ventura erstellt neue Stammbäume für sie, beliefert sie mit Fotografien von illustren Vorfahren und versorgt sie mit glücklichen Erinnerungen.

Doch eines Nachts kommt ein Fremder in sein Haus, dem er eine neue angolanische Identität verschaffen soll. Venturas Schöpfung auf den Namen José Buchmann beginnt den Fremden so sehr zu fesseln, dass er sich zunehmend mit der erfundenen Person identifiziert und sich auf die Suche nach den Figuren seiner gekauften Vergangenheit begibt.

Agualusas wendiger Erzähler nimmt uns mit auf eine spannende und poetische Reise durch die wechselnden Landschaften von Erinnerung und Geschichte, in eine Welt, in der die Wahrheit sich von einem Moment zum anderen verändert.

José Eduardo Agualusa
Das Lachen des Geckos
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler
184 Seiten, gebunden
A1-Verlag 2008
ISBN 978-3-940666-04-8

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel
O Vendedor de Passados
bei Publicações Dom Quixote in Lissabon


Dem Leser wird bei diesem Verwirrspiel immer wieder der Boden der Realität unter den Füßen weggezogen und er wird mit der Frage konfrontiert: Was ist Realität? Wo hört sie auf und wo fängt der Traum an? Leben wir nicht in einer Welt der Illusionen und Täuschung? (…) Ein Lob der vorzüglichen Übersetzung von Michael Kegler und der schönen Ausgabe des A1-Verlags
Peter Koj, Portugiesisch-Hanseatische Gesellschaft


Agualusas wundersamer Roman fasziniert durch seine hoch poetischen Beschreibungen von Sinneswahrnehmungen und Träumen. Zahlreiche Metaphern und Personifizierungen erwecken Landshaften, Pflanzen und Objekte zum Leben.
Tanja Ottmann (Lusorama 77-78)


Kaum zu glauben, dass mit diesem Band erst die zweite Übersetzung ins Deutsche aus dem beachtlichen Werk des in drei lusitanischen Kulturen beheimateten Autors vorliegt. Agualusa lässt im Lachen des Geckos nicht nur einen sondern viele Träume entstehen und regt dazu an, kritischer und sensibler mit den Phänomenen Traum und Erinnerung umzugehen, der eigenen wie der fremden.
Sabine Adatepe (http://angeschwemmt.wordpress.com/2009/11/21/agualusa_gecko/)


Mein bester Freund, der Gecko: Warum ich Das Lachen des Geckos verschenken werde? Weil es ein tolles Buch ist! ( …)

Agualusas Sprache ist so bilder- und phantasiereich, dass man als Leser darin versinken möchte, gleichzeitig aber so klar, präzise und prägnant, dass es eine wahre Freude ist. Leider liest es sich dadurch viel zu schnell, und wenn man das Buch nach der letzten Seite zuschlägt, ist man fast ein bisschen traurig.
Bernadette Böcker (www.litprom.de)


Bei José Eduardo Agualusa läuft afrikanische Literatur zur Bestform auf: »Das Lachen des Geckos« ist subtil komisch und scharfsinnig zugleich, sagt Mona Grosche in der Jungen Welt


Lachender Lauschangriff
Sein (Agualusas) durchdringendes »Lachen des Geckos« könnte die Vorlage zu einem politischen Thriller bieten, wie ihn uns das afrikanische Kino bislang noch immer vorenthält.
Florian Borchmeyer (FAZ) Übrigens: Conspiração Filmes in Brasilien hat bereits die Filmrechte gekauft. Regie: Lula Buarque de Holanda.


Ein stiller Roman in schöner Sprache, der sich mit Vergangenheiten befasst – erfundenen und tatsächlich erlebten.
Katja Maria Weinl (Media Mania)


Wie oft bei Autoren aus Lateinamerika, Afrika oder Asien zu finden ist, verwebt auch José Eduardo Agualusa an irgendeinem Punkt politische Vergangenheit des Landes. Unbemerkt wird der Leser dabei nach und nach auf den H�hepunkt des Romans gef�hrt, der Aufl�sung eines bitteren Geschehens. Wie das hier unter F�hrung eines Geckos gemacht wird ist schlicht grossartig. Bald f�hlt man sich halb verschlungen im tiefen Dschungel, leicht surreal die Umgebung und das Geschehen, �sieht� die satten Farben der unmittelbaren Umgebung, riecht die bet�renden D�fte und wird allm�hlich vollends gefesselt von diesem Erlebnis.
Rita Amalin Surber (seniorweb.ch)


Agualusas geistreicher, grotesker, unterhaltsam thrillender Roman inszeniert ein leichtsinniges Spiel von Sein und Schein. Zudem ist er eine Art Manifest f�r M�glichkeiten, ein Leben zu entdecken, das man schon immer f�hren wollte. Etwa als flippigen Traum mit besonderem B�hnenausgang - vielleicht ins Paradies.
Heinz Neidel (N�rnberger Nachrichten)


Etwas wie Magie breitet sich �ber den Roman: Man kann Wirklichkeit erschaffen, wenn man es nur will.� (...)

Ich kann den deutschen Text nicht mit dem Original vergleichen, nur bekunden, dass dem �bersetzer Michael Kegler etwas dem Leser Wohltuendes gelungen ist.
Irmtraud Gutschke (Neues Deutschland)


Agualusas Figuren, seine Einf�lle, seine Beschreibungen und Situationsschilderungen gehen auf subtile, tiefgr�ndige Weise eine organische Verbindung ein und erzeugen eine Klarheit von leuchtender Kraft.
Anselm Brakhage (titel-magazin)


Agualusas Roman ist spannend und voll phantastischer Ideen �ber eine Welt, in der die Wahrheit sich von einem Moment zum anderen ver�ndern kann.
Renate Sova (S�dwind Magazin)


Gibt es noch so etwas wie eine Magie des Erz�hlens? Jene schwer zu definierende Mischung aus ungew�hnlicher Phantasie, der Verf�hrungskraft einer geschliffenen Sprache und einem Symbolismus, der nicht in dekorativen Bildern schwelgt, sondern fest in einer spannungsvoll erz�hlten Wirklichkeit wurzelt?

Skeptiker m�ssen da voller Bedenken den Kopf wiegen, denn in der Tat sind solche Kombinationen nicht jedem Produkt der �Massenware� Literatur zuzuschreiben. In diesem kleinen, poetisch verdichteten Roman aber sind alle diese Elemente mit solcher Souver�nit�t eingesetzt, dass man mit freudiger Verbl�ffung nur von einem gro�en Roman sprechen mag.
Gregor Ziolkowski (Deutschlandradio Kultur)


� Die eingangs gestellte Frage, wem der Vorrang geb�hre, dem Zeugnis der Sch�nheit oder der Aufdeckung des Grauens, beantwortet die Romanfigur F�lix nicht. Auch der Schriftsteller Agualusa tut dies nicht explizit, aber dieses Buch, Das Lachen des Geckos, das voller Poesie steckt, voller Licht, erf�llt von der Wendigkeit des Erz�hlers, von F�lix' Leidenschaft f�r alte W�rter, von sprachlicher Sch�nheit, diese Geschichte tut es. In ihr, im Arrangement aus vielen kleinen Geschichten, deren zun�chst unerkannter Kern die Beschreibung einer grauenhaften Tortur darstellt, liegt die Antwort.
Janko Kozmus auf marabout.de


Dem angolanischen Autor Jos� Eduardo Agualusa scheint es gro�en Spa� zu machen, uns stets im Unklaren dar�ber zu lassen, wo die Grenze zwischen Wahrheit und L�ge verl�uft.
Rezension
Wera Reusch im Deutschlandfunk


Traum und Realit�t, Mensch und Tier, Vergangenheit und Gegenwart
verwebt Agualusa zu einem farbenpr�chtigen Erz�hlteppich.
Gabi Mayr, SWR2-Literatur (Podcast) | Text (PDF) (28.12.2008)


Dieses Buch ist nicht perfekt, es ist nicht sehr geradlinig, nicht alle Ideen erscheinen konsequent durchgezogen, doch es ist so originell, am�sant und gleichzeitig ungew�hnlich wie man es in der Regel nur in Kleinverlagen findet.
�Herr Palomar� auf B�chereule, 31.05.2010

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