ondjaki: die durchsichtigen

Ondjaki:
Die Durchsichtigen

Verlag Das Wunderhorn 2015

Ondjaki legt mit Die Durchsichtigen einen sprachgewaltigen und zugleich temporeichen Roman vor. Hier stimmt alles: Schreibstil auf höchstem Niveau, präzise Komposition, authentische Figuren – und nicht zuletzt eine unmissverständliche gesellschaftspolitische Positionierung.
Andrea Breuer auf danares.mag, 11. Mai 2016


Mit Humor und scharfer Ironie zeichnet Ondjaki das Leben im Nachkriegs-Luanda. Auf oft tragisch ausgehende Weise, aber voller Lebenslust kämpfen die Bewohner gegen Korruption und absurde Anordnungen. So wird die weltweit erwartete totale Sonnenfinsternis kurzfristig per Parteibeschluss abgesagt. Dafür erhält die dahingeschiedene "Genossin Ideologie" ein Staatsbegräbnis.
Birgit Koß, Deutschlandradio Kultur, 29.06.2015
http://www.deutschlandradiokultur.de 


nichts fehlt in diesem absurden Theater, das uns Ondjaki vor Augen führt
schreibt Peter Meyns vom Peter-Hammer-Verein


Ein außergewöhnlicher Roman, kraftvoll, fantastisch, witzig, tragisch …
Charlotte Seeberger für ekz Bibliotheksservice


Plattenbau als Mikrokosmos
Junge Welt, 10.08.2015


Angola, Whiskey, Stromausfall

Klappt man ein Buch zu und will gleich mehr über seine realen Bezüge erfahren, hat man fraglos einen eindringlichen Roman gelesen. So geschehen bei Die Durchsichtigen.
Katharina Schmitz in Der Freitag, 18.05.2015


… ein einziges bizarres Abenteuer mit viel Liebe und Humor, aber auch Ironie und Klarsicht
Dorothea Hoppe-Dörwald, schwarz-auf-weiss.org, 02.08.2015


Im Grunde vereint der Autor eine Gesellschaftskritik im Kleid der Satire, dem ad absurdum Führen der Situation in einem ehemals unterdrückten Staat, der plötzlich selbstständig existieren soll, mit einem Ökothriller, der durchaus reale Züge trägt.
»Bücherwurm« auf Lovelybooks (09.09.15)