45 Rezensionen auf Lovelybooks
für José Eduardo Agualusa: 
Eine allgemeine Theorie des Vergessens
.
C.H. Beck, 2017 - ISBN 978-3-406-71340-8
José Eduardo Agualusa: Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Eine allgemeine Theorie des Vergessens“ von José Eduardo Agualusa reiht sich gleich aus mehreren Gründen in den Reigen brillant erzählter und außergewöhnlich gut konstruierter Romane ein, die ihre Spuren beim Lesen hinterlassen. https://astrolibrium.wordpress.com/

ein dichter, poetischer und ausgesprochen ungewöhnlicher Text literaturreich, 21.07.2017

Sinnlich, emphatisch, überwältigend. Kathrin Hillgruber, Tagesspiegel, 07.08.2017

Lyrikband, sinnliche Erzählung und philisophische Abhandlung im einen, all das ist José Eduardo Agualusas Buch mit dem sperrigen Titel Eine allgemeine Theorie des Vergessens. Marcela Drumm auf WDR5 (25.07.2017)

Viele Szenen in diesem berührenden Romans sind wirklich unvergesslich. Roland Freisitzer, Sandammeer.at

Sprachlich-stilistisch bin ich zudem restlos begeistert und auch die subtile Ironie, den Wortwitz und die wundervollen Allegorien habe ich sehr genossen. KulturEssenKino Wien, 14.07.17

Ob es der Übersetzer oder schon der portugiesische Urtext ist, der so wortschön daher kommt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber in seiner Sprache brilliert die Erzählung … Leander Sukov auf Cultureglobe (06.06.2017) über Michel Laub: Tagebuch eines Sturzes (Klett-Cotta, 2013)


Schon nach wenigen Seiten entfaltet der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato in seinem neuen Roman "Teilansicht der Nacht" einen Kosmos der kleinen Leute. Sphärisch dicht gestaltet er auf faszinierende Weise aus einer Gleichzeitigkeit von Eindrücken eine sprachliche Komposition, die sich aus allen Genres speist: Prosa, Drama, Regieanweisungen, hörspielartigen Collagen oder Sprachfetzen

Eva Demmelhuber, Bayern 2, 11.05.2017

Lesung von Shenja Lacher aus »Teilansicht der Nacht« Moderation und Redaktion: Cornelia Zetsche, 14.05.2017, Bayern 2 - Podcast

»ein hervorragendes Beispiel, was Literatur kann«
Friederike von Criegern und Tilman Winterling, im Kulturbüro Göttingen, April 2017


Luiz Ruffato: Teilansicht der Nacht
(Vista Parcial da Noite)
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler
Assoziation A, Berlin/Hamburg 2017

> Rezension von Eva Karnofsky auf SWR 2 (24.02.)


und so war 2016: 


 
  


»Sagen Sie bloß, Sie sind gegen das Wohl des Landes«
»Ich …«
»Oder gegen den Fortschritt.«
»…«
»Oder gegen die Angst.«

 

»Ein Roman wie eine Babuschka-Puppe«.
Manuel Jorge Marmelo: Eine tausendmal wiederholte Lüge. Rezensiert von Eva Karnofski im Deutschlandfunk, 08.06.2016

Rui Zink (…) ist eine bitterböse Satire und Kapitalismuskritik gelungen. Phrasen, Zitate, Redewendungen, Sprichwörter, Klischees, Anspielungen verzwirbelt er zu einer Kunstebene,
Anne Kuhlmeyer auf Culturmag.de (01.06.2016) über
Rui Zink: Die Installation der Angst.

"Tschip fud, gud fud, wain und fisch, ßenk-ju"Unmöglich, diesem Sound nicht zu verfallen. Marko Martin, Die Welt, 01.06.2016 
über Luiz Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dich.

Ondjaki legt mit Die Durchsichtigen einen sprachgewaltigen und zugleich temporeichen Roman vor. Hier stimmt alles: Schreibstil auf höchstem Niveau, präzise Komposition, authentische Figuren – und nicht zuletzt eine unmissverständliche gesellschaftspolitische Positionierung.
Andrea Breuer auf danares.mag, 11. Mai 2016

Der Text funktioniert so oder so wie ein Schlag in den Magen und er verschlingt sich atemlos. Jochen Kienbaum, http://lustauflesen.de/, 09.04.2016 über Rui Zink: Die Installation der Angst.

„Die Installation der Angst“ ist eine hochintelligente Satire mit beeindruckender Durchschlagskraft. Sophie Weigand, Literatourismus (31.03.1026)

Immer schon verließen Menschen aus Not ihre Heimat, aber unter neoliberalen Bedingungen nehmen die globalen Wanderungsbewegungen oft absurde, kafkaeske Formen an. Den ökonomischen Imperativen folgend, werden die Leute zu Objekten, die von da nach dort geschoben oder gelockt werden. Ruffatos große Kunst besteht darin, diese Realität schonungslos darzustellen - und gleichzeitig seine Helden als handelnde Subjekte zu zeigen. Er schildert ihre Not und ihre Wendigkeit; ihre Wut, ihren Witz, ihre Wärme. Kurz: Er zeigt die Würde der Verdammten dieser Erde. Sabine Peters, Deutschlandfunk, 21.03.16

Jene »Installation der Angst«, die der Novelle des portugiesischen Schriftstellers den Titel gab, ist längst erfolgt. In diesem Horrorszenario geht es nicht um Gespenster, Wölfe oder Spinnen, sondern um Europas Gegenwart. Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland (18.03.2016)

Wenn mit Wittgenstein im Gepäck behauptet wird, „Etwas zu benennen heißt, dessen Existenz anzuerkennen“, lernen wir zwar nichts Neues, rufen jedoch Erkenntnisse der Sprachphilosophie auf, die im Winter 2016 aktueller nicht sein können. Buchhandlung Ocelot, Berlin

Sprachlich eindringlich, erzeugt der Autor einen Sog, dessen größter Schrecken sich erst am Ende offenbart. Johannes Janssen, Parkbuchhandlung Bonn


Ein hinreißendes Vexierbild ist dies. Reich an Hin- und Herverzerrungen. Ein phantastisches Kaleidoskop-Kleinod, dessen trickreiche Drehschüttel-Brillanz und Ideen- wie anmutig intelligenter Anspielungsreichtum andere Autoren bis an ihr Schreibende tragen würden 

Alexander Kluy, Der Standard, 10.02.2016
über Manuel Jorge Marmelo: Eine tausendmal wiederholte Lüge. Übers.: Michael Kegler, A1 Verlag 2015

Das Thema von Luiz Ruffatos „Ich war in Lissabon und dachte an dich“ ist heute von plötzlicher Dringlichkeit.
Fabian Federl im Tagesspiegel, 29.01.2016