bald:

José Eduardo Agualusa
16. Oktober - München
17. Oktober - Zürich
18. Oktober - Salzburg


neu:

José Eduardo Agualusa: Das Lachen des Geckos. Taschenbuchausgabe. Unionsverlag, Zürich 2018

José Eduardo Agualusa: Das Lachen des Geckos. Taschenbuchausgabe. Unionsverlag 2018

2014


Eliane Brum: 
Raimundo und der Ball. Erzählung
(aus der Anthologie: Der schwarze Sohn Gottes; hrsg. von Luiz Ruffato. Assoziation A, 2013) ebook
CulturBooks 2014


Fernando Molica:
Schwarz, meine Liebe
.
Kriminalroman
Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler
Edition diá
ISBN epub: 9-783-86034-539-9 | ISBN mobi: 9-783-86034-639-6


Luiz Ruffato:
Feindliche Welt.
Vorläufige Hölle, Bd. 2
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler
192 Seiten. Assoziation A
ISBN 978-3-86241-430-7


tatiana salem levy


in Hattersheim, 10.11 | Frankfurt, 11.11 | Uni Mainz, 12.11



Eliane Brum: 
Raimundo und der Ball. Erzählung
(aus der Anthologie: Der schwarze Sohn Gottes; hrsg. von Luiz Ruffato. Assoziation A, 2013)
ebook
CulturBooks 2014

… erzählt von den vielen kleinen Verführungen der Zivilisation, die sich schleichend im Paradies einnisten und irreversible Schäden anrichten.
Andrea Breuer auf danares.mag

… eine der stärksten Erzählungen des Bandes
Der Tödliche Pass


der leser wird mit einem langen nachhall belohnt
Ruthard Stäblein im hr2-Kulturfrühstück über
Luiz Ruffato: Feindliche Welt

http://www.hr-online.de/


straelener übersetzerpreis der kunststiftung NRW für die übersetzung von es waren viele pferde von luiz ruffato


unterwegs

Luiz Ruffato:
Feindliche Welt.
Vorläufige Hölle, Bd. 2
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler
192 Seiten. Assoziation A
ISBN 978-3-86241-430-7

26.05.2014, 19:30 h
Café Zeit-Los
Gießen

27.05.2014, 19:30 h
Zentralbücherei
Frankfurt am Main

28.05.2014, 19:30 h
Haus St. Martin am Autoberg
Hattersheim

02. Juni, 19:00 h
Urban Farm
Herderstraße 46
Linz

03. Juni, 19:00 h
Literaturhaus am Inn
Innsbruck

 


 

Fernando Molica:
Schwarz, meine Liebe
.
Kriminalroman
Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler
Edition diá
ISBN epub: 9-783-86034-539-9 | ISBN mobi: 9-783-86034-639-6


SIE UND IHRE SPRÜCHE: NUR WIRRES ZEUG VON BETRUNKENEN.

„Wann darf ich hier endlich raus?“

WANN IMMER SIE ES MÖCHTEN, MEIN LIEBER. SIE BRAUCHEN NUR DIE TÜR AUFZUMACHEN.

„Aber ich sehe keine Tür.“

DANN ERFINDEN SIE SIE!

„Mastroianni. Ein Tag“ von João Paulo Cuenca – eine sehr erfrischende Lektüre aus der jungen brasilianischen Literaturszene.
Thomas Divis auf oneworld.at


Wenn Cuenca in etwas gut ist, dann darin Fragen aufzuwerfen. Hier vielleicht über den Zustand der Jugend und den Zustand der Literatur. Wer möchte schon jung sein, wenn es nichts mehr gibt, an dem man sich reiben könnte, oder wenn es nichts mehr zu beweisen gibt und niemanden, den es interessiert – und vor allem: Wer möchte dann darüber schreiben? Cuenca vielleicht? Ich glaube schon..
bookstorecore.de


Scliar schuf mit diesem Büchlein, in dem er geschickt zwischen Humor und Ironie pendelt, eines seiner besonderen Glanzstücke und mit Benjamin einen außergewöhnlichen Antihelden ...
Ute Evers in Neues Deutschland,11.03.2014


»Und genau das ist Literatur, eine unkontrollierbare Angelegenheit« Simone Langer auf kritische-ausgabe.de über
Moacyr Scliar: Kafkas Leoparden


Kafkas Leoparden ist schräg, melancholisch, herzerwärmend, ein absolutes Kleinod.
rezension.org


und auch wieder Ruffato.
Ein Lesetipp von Wanda Jakob
http://www.muenchner-kirchennachrichten.de


Als Buck Mulligan zu Beginn des Ulysses das Geschützlager des Martello Tower ersteigt, weht eine milde Morgenluft. Zu dieser Tageszeit liegt Tomás, Protagonist in Cuencas Roman Mastroianni. Ein Tag noch im Bett. Nach seinem Weckruf um 10:32 Uhr folgt die Schilderung eines einzigen Tages in einer Großstadt, in einem Roman mit 18 Episoden.
danares.mag


João Paulo Cuenca: Der Karneval ist vorbei
Lesung von Christoph König, SWR2

2013


„Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonien.“ Diesen Satz kann man verschieden interpretieren, etwa als Bild vom Entstehen der Traditionen – der brasilianische Autor Moacyr Scliar (1937 bis 2011) jedenfalls baute rund um ihn einen wunderhübschen kleinen Roman.
(Die Presse) 24.10.2013


Michael Kegler, Luiz Ruffato. Präsentation Der Schwarze Sohn Gottes. Foto (c) Renate Hess

Der Fußball ist einer der wenigen Momente, ich glaube sogar, der einzige Moment, in dem sich die Brasilianer wirklich als Nation fühlen. Wenn die Seleção spielt, dann steckt eine Familie aus der gehobenen Mittelschicht in der gleichen Gefühlslage wie eine Familie aus der untersten Schicht. Das sind echte Emotionen. Aber nur für diesen Moment, für dieses Spektakel. Ist das Spiel vorbei, leben die Menschen ihre Leben. Die Reichen gut wie immer. Die Armen schlecht. Wie immer.
Luiz Ruffato im Interview mit David Klaubert, FAZ, 11.10.2013


Auch der Fußball ist schuldig, ist Teil der Abgründe dieses Landes, mindestens so sehr, wie er ein Teil seiner Schönheit ist.
n-tv, 13. Oktober 2013


Luiz Ruffato auf RaDar Latino im Gespräch mit Renate Hess (von der auch das Foto oben stammt)


Wer über die Armen schreibt, läuft häufig Gefahr, sich einer armen Sprache zu bedienen. Nicht so der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato: Seine Sprache ist reich, sein literarisches Niveau hoch.
Ina Boesch, SRF (52 beste Bücher)


Muss man diese Bücher lesen? Ja, man muss! Nicht als marginale Literatur eines sogenannten „aufstrebenden Schwellenlandes", sondern als ebenso poetisches wie tiefschürfendes Zeugnis eines in den wachsenden Ballungsräumen einer zunehmend globalisierten Welt „schrumpfenden Menschen"
Claudia Wente, Alba-Magazin


für seinen Roman Os Transparentes erhält Ondjaki den diesjährigen Prémio José Saramago. Ende 2012 haben wir das Buch mit ein paar deutschen Textproben in Berlin und Frankfurt am Main vorgestellt.
Hier ein Porträt auf www.faustkultur.de


das Blaue Sofa:
Michel Laub - Tagebuch eines Sturzes
João Paulo Cuenca - Mastroianni. Ein Tag
Luiz Ruffato und Michi Strausfeld



Mastroianni in Bad Berleburg
- Der Westen
- Siegener Zeitung

www.literaturpflaster.com


Die Darmstädter Jury hat das Buch von
Moacyr Scliar: „Kafkas Leoparden (Os Leopardos de Kafka, 2000)“  zum Buch des Monats Oktober 2013 gewählt.
http://www.darmstadt.de/


Das herzerwärmendste, schrägste und melancholisch-verrückteste Buch dieses Herbstes hat der brasilianisch-jüdische Erzähler Moacyr Scliar geschrieben. In seiner Verwechslungsgeschichte spielt Kafka eine spektakuläre Nebenrolle.

Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung


an alle, die ich auf der Frankfurter Buchmesse übersehen habe, denen ich nur kurz zuwinken konnte, an denen ich achtlos vorbeigerannt bin: bitte entschuldigt! Daniel Galera erzählte mir, es gebe Untersuchungen, ein Mensch könne sich höchstens 250 Gesichter und die dazugehörigen Namen merken, danach würde das Gehirn anfangen, wild in den Datenbeständen herumzulöschen. Keine Ahnung, ob das so stimmt, aber für die Zeit zwischen dem 9. und dem 13. Oktober war das bei mir so. Zu viel Information, zu viel zu tun, zu viel Rennen, Rauschen, Raunen ...

Aber es war toll! Die brasilianische Literatur hat sich so großartig vorgestellt, hat Brasilien so großartig vertreten, mit seinen Wundern und Wunden und Rissen, dass die Mühe, ein klein bisschen dazu beigetragen zu haben, mich zwar müde aber vor allem glücklich gemacht hat.

Es geht übrigens weiter. JP Cuenca und Luiz Ruffato sind weiter auf Lesereise in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wir sehen uns, und falls wider erwarten nicht: einfach anrufen!


Moacyr Scliar: Kafkas Leoparden
Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2013
ISBN 978-3-940357-31-1

Dieser kunstvoll verwobene Plot, in dem die jiddische Erzählwelt Osteuropas, inspiriert von utopistischen kommunistischen Ideen mit der brachialen brasilianischen Realität der 1960er bis 1980er Jahre konfrontiert wird, und der in der finalen Traumpassage kulminiert, gehört zu den Perlen einer Kafka-Rezeption

Wolfgang Schlott auf bestreaders.de


mama, es geht mir gut

Luiz Ruffato: Mama, es geht mir gut. Vorläufige Hölle I
Assoziation A, Berlin/Hamburg 2013
ISBN 978-3-86241-421-5

SWR3

Ruffatos Roman ist nicht einfach zu konsumieren. Der Leser aber wird für seine Mühe belohnt mit einem langen Nachhall. Ja, die Geschichten, die erzählt werden, schmerzen, aber wie es erzählt wird, ist modern, wirksam, beeindruckend, sogar spannend.

Ruthard Stäblein auf hr2


São Paulo, das ist der babylonische Wahnsinn.
Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung, 15.07.2012



es waren viele pferde ist kandidat für die
hotlist der unabhängigen verlage.
die abstimmung läuft bis zum 18. august


São Paulo so hautnah, dass es schmerzt
Cejana Di Guimarães, NZZ


Gewalt und Entwurzelung bestimmen das Bild, das Ruffato zeichnet; die Gesellschaft ist zerrissen. Doch mit allen Farben und Gerüchen dieser Stadt gelingt Luiz Ruffato zugleich eine poetische Liebeserklärung an São Paulo, die in der ganzen Welt wiederhallt.
Literaturtipps.de


„Es waren viele Pferde“ von Luiz Ruffato, im Original bereits 2001 erschienen, aber erst jetzt auf Deutsch erhältlich, bietet einen exzellenten Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit aktueller Literatur aus Brasilien, das in diesem Jahr als Gastland auf der Frankfurter Buchmesse auftreten wird. Ohne Zweifel ist es einer der stärksten und lesenswertesten Titel – sowohl wegen seiner originellen Form als auch seiner Beschäftigung mit sozialen Themen.

Thomas Völkner, Blickpunkt Lateinamerika


ein bedrückendes und beeindruckendes Buch, das hinter die Fassaden der Glitzerwelt der berühmten Avenida Paulista blickt
Eva Karnofsky, 14.01.2013: Deutschlandfunk


Michaela Metz, Süddeutsche Zeitung (23.06.2013) über João Paulo Cuenca: Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall. A1-Verlag 2012.


... eine schrecklich wahre Geschichte
Thomas Böhm (Radio Eins) über Klester Cavalcanti: Der Pistoleiro

http://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1013/buch/der_pistoleiro.html


Augenblicke der Liebe zwischen Krustentieren und Gummipuppen

nichts bleibt stehen, was in der fiktiven Welt als wahr oder real gelten könnte. Tobias Gunst auf Literaturkritik.de über
João Paulo Cuenca: Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall.


Júlio Santana tötete fast 500 Menschen, darunter Minderjährige: 30 Jahre lang arbeitete er als Auftragsmörder. Der brasilianische Autor Klester Cavalcanti hat die Geschichte des Killers aufgeschrieben. "Er wollte das Geld, es ist eine Frage von Habgier"
Ein Interview mit Klester Cavalcanti auf
Spiegel Online

 

Klester Cavalcanti:
Der Pistoleiro. Die wahre Geschichte eines Auftragsmörders.
Übersetzt von Wanda Jakob und Michael Kegler
Transit Buchverlag 2013


LICHTUNGEN 133: 
Neue Lyrik aus Portugal, neue Prosa aus Brasilien

 

Casimiro de Brito, Manuel Gusmão, Ana Luísa Amaral, Luís Miguel Nava, Rui Pires Cabral, Daniel Augusto da Cunha Faria, Jaime Rocha, Ricardo Gil Soeiro, André Sant'Anna und Rafael Sperling in der Übersetzung von Michael Kegler. Carola Saavedra und Andréa del Fuego in der Übersetzung von Wanda Jakob.

www.lichtungen.at


sex
andré sant'anna
machado de assis magazine #2


josé castello
ribamar
machado de assis magazine #2


j.p.

Cuenca kocht keinen massenkompatiblen Einheitsbrei, vielmehr zaubert er ein raffiniertes und überraschendes Crossover aus düsteren Zukunftsfantasien, hoffmanesken Motiven, japanischer Science-Fiction, brutalem Agententhriller und selbstverständlich einer Liebesgeschichte ... "Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall" ist ein verstörender, aber zugleich unglaublich witziger Roman, den man, sobald man sich in seiner verschachtelten dysotopischen Erzählwelt zurechtgefunden hat, in einem Zug durchliest.

Kreuzer Jury, Leipzig - Buch des Monats


 

 


2012

ein bedrückendes und beeindruckendes Buch, das hinter die Fassaden der Glitzerwelt der berühmten Avenida Paulista blickt. Luiz Ruffato beschreibt eine soziale Wirklichkeit Brasiliens, die wie seine Prosa ihren eigenen Regeln gehorcht, und wie sie in den offiziellen Werbebroschüren für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele zwei Jahre später nicht vorkommt.

Eva Karnovsky auf Deutschlandradio Kultur
über Luiz Ruffato: Es waren viele Pferde. Assoziation A, 2012


Der Aufstieg des Autors Luiz Ruffato erscheint märchenhaft. Geboren im Hinterland Brasiliens, zählt er heute zu den wichtigsten Schriftstellern dieser aufstrebenden Wirtschaftsmacht. Auf einer Lesereise, die ihn von Berlin bis Wien führte, hat Ruffato sein soeben im Hamburger Assoziation A-Verlag auf Deutsch erschienenes Buch „Es waren viele Pferde“ vorgestellt. Gespräch und Lesung der Präsentation in Frankfurt wird, verbunden mit einer Einführung von Michael Kegler, auf Faust-Kultur dokumentiert.


 

Ein Karrussell der verlorenen Seelen ...
Marten Hahn auf Deutschlandradio Kultur über »Es waren viele Pferde«

Schnell bekommt man beim Lesen das Gefühl, Ruffato schreibt gegen die grassierende Euphorie an im Boomland Brasilien - mal subtil, mal direkt: "dies soll das land der zukunft sein? gott soll brasilianer sein? gestern noch ein naturparadies heute favela wo gestern eine schule stand ist heute ein knast ... "

> Zum Podcast


Luiz Ruffato: 
Es waren viele Pferde
.
Assoziation A, 2012


im Gespräch mit Benno Feichter
auf ORF: http://oe1.orf.at/artikel/323719



ein aufregendes und vielseitiges Buch, das sich im Bereich zwischen Roman, Kurzgeschichte und Lyrik bewegt.
Doris Wieser auf culturmag.de

Man kann die Farben regelrecht sehen, die Gerüche riechen. Jede einzelne Person, jede einzelne Stimme aus diesen 69 Geschichten hat ihren eigenen Charakter.
Winfried Stanzick, auf buechertreff.de

»noch mehr arme schweine«
Lutz Taufer in der Taz Berlin 

… und auf
perlentaucher.de



Tokyo is a obsession for me … João Paulo Cuenca
radiofabrik salzburg


bei João Paulo Cuenca ist alles anders
Sabine Bovenkerk-Müller auf schreib-lust.de/leselust


João Paulo Cuenca schreibt in einem lakonischen, ja beinahe strengen Ton, seine jeweiligen Perspektivwechsel sind von geradezu mathematischer Präzision
Marko Martin auf Deutschlandradio Kultur


neu:

Luiz Ruffato: 
Es waren viele Pferde.
Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler.
Assoziation A, Hamburg und Berlin

Ruffatos Roman ist ein parteiisches Werk. Er gibt denen, die nichts zu melden haben, eine Stimme, den Namenlosen ein Gesicht und den Ausgegrenzten ihren Wert. Sie sind es, die den Laden schmeißen, mit ihrem Durchwursteln, ihrer sich durchs Chaos zappelnden Alltagsfindigkeit, ihrer unendlichen Leidensfähigkeit, mit der Zähigkeit, mit der sie immer wieder aufstehen
Lutz Taufer in der Taz


lettra.tv


João Paulo Cuenca:
Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall.

Roman. Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler
A1 Verlag, München

Ein durch und durch moderner Roman auf höchstem literarischen Niveau, dessen Autor altbekannte und neueste Stilmitteln so geschickt in moderner Textur zu verweben vermag, dass man von größter Bestürzung bis zum höchsten Genuss allen Emotionen im Labyrinth der Liebe ausgesetzt ist. Das britische Literaturmagazin “Granta” setzte Cuenca 2012 auf die Liste der 20 besten jungen brasilianischen Autoren.
(Susanne Rikl auf Kommbuch.com)

Ein Stück Krimi, ein Stück Phantastik, und ganz viel realistische Magie. 141 Seiten zum Eintauchen in ein anderes Universum. Irgendwo angesiedelt zwischen Daniel Pennac, Paco Ignacio Taibo II, Jerome Charyn und ähnlichen Kalibern. Sprachlich angenehm anspruchsvoll und ein toller Klang im Deutschen … (ck/ Alligatorpapiere, 10.09.2012)

Und auch der Titel schlägt wohl alles, was diesmal auf der Buchmesse geboten wird: "Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall." (

Ziemlich krassen, faszinierenden und irgendwie zart-brutalen Roman gelesen …
Marie Jacqueline Frapeur (marrow.wordpress.com)

João Paulo Cuenca schreibt in einem lakonischen, ja beinahe strengen Ton, seine jeweiligen Perspektivwechsel sind von geradezu mathematischer Präzision
Marko Martin auf Deutschlandradio Kultur
 


literaturnachrichten 1-2012

Lusophonie ist eine Luftblase.
Titel geklaut bei Marta Lança (buala.org).
LiteraturNachrichten. Frühjahr 2012


2011

... als hätten sich alle Todsünden der Welt in Luanda, der Hauptstadt Angolas, eingefunden, um dort einander zu übertrumpfen.

Manfred Loimeier in der Tageszeitung "Neues Deutschland" über José Eduardo Agualusa: Barroco Tropical

http://www.neues-deutschland.de/artikel/217767.barockes-aus-angola.html?sstr=agualusa


Kann Rohstoffreichtum die Ursache von Armut sein? Nein, meint der angolanische Autor José Eduardo Agualusa. Es kommt darauf an, ihn menschlich zu nutzen.

GIZ-Magazin akzente: pdf


aus: F.W. Hackländer: Der Augenblick des Glücks, Leipzig 1857


don't follow me on twitter

agualusa & me
Kagler, Agualusa. Foto: Markus Kirchgessner http://www.markuskirchgessner.de/

Foto: © Markus Kirchgessner

 

westberlin wunderland

http://www.berlinda.org/BERLINDA.ORG/Texte/Eintrage/2011/9/6_Westberlin_Wunderland_-_Fernando_Pedro.html
von Fernando Pedro

 

bedecken sie ihren urlaub


bedecke meinen urlaub

wer braucht schon übersetzer? bedecken sie lieber ihren urlaub!

rubem focs & me

»Jeden Tag der vergeht verpasse ich mindestens 1.356.876 Bücher irgendwo auf der Welt, die ich nie lesen werde. Und es tut gar nicht weh.« (Rubem Focs)

köln



 

agualusa

ist ein literarischer Feuerwerker, der beeindrucken, begeistern will
Karl-Markus Gauss in der Neuen Zürcher Zeitung


an der hundeleine zur erkenntnis

José Eduardo Agualusas turbulenter Angola-Roman „Barroco Tropical“ agiert zwischen Schrecken und Verzückung, zwischen furioser Dynamik und der traditionsbeladenen Schwere einer immergleichen Wiederkehr.

Gregor Ziolkowski, Frankfurter Rundschau, 15.08.2011


 

 

agualusa blickt in die zukunft angolas (WDR5)

Zwischen Lissabon und Luanda (Deutschlandradio Kultur)


don't follow me on twitter


und nochmal über Die Frauen meines Vaters:

Mal ist dieser Roman eine rasante Fahrt durch die Welt der Gefühle und Erinnerungen, mal scheint er ganz langsam und zärtlich die Schönheiten des südlichen Afrikas einfangen zu wollen.

Dieser Roman steckt voller Themen die wie Puzzelteile ein großes Ganzes ergeben.

ein/e anonyme/r Leser/in auf www.buchzirkel.ch


 

molica


… ist auch mal wieder gelesen worden. Auf amazon.de schreibt "R. Jaeger" über Krieg in Mirandão: "Vorsicht, das ist kein Krimi im herkömmlichen Sinn". Und: "Man weiss nie so recht, ob man angesichts der unterschwelligen Ironie lachen oder aufgrund der dargestellten Verhältnisse verzweifeln soll. – und gibt dem Buch 5 Punkte.
www.amazon.de


2010


Afrika [ist] voll vieler guter Traditionen. Und Agualusa ist deren Chronist. Er zeigt einen Kontinent in schöpferischer Unruhe, voller Leiden zwar, aber auch beschwingt von den Rhythmen der Globalisierung. Selten hat ein Autor diesen Schwung so feinsinnig und intelligent erfasst wie Agualusa. Und was für ein Glück, dass seine Romane einen so kunstvollen Übersetzer gefunden haben.
Kersten Knipp in der
Neuen Zürcher Zeitung (25. August 2010)


leben zwischen den welten


�Agualusas Leben zwischen den Welten� � Ein Interview von Nina Gruntkowski mit Jos� Eduardo Agualusa auf dw-world: Deutsche Welle
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5970834,00.html


fortuna 2

musik und chaos

Der Angolaner José Agualusa erzählt in seinem Roman (Die Frauen meines Vaters) von der Mischkultur, der Lebenslust, der Musik und dem Chaos in Luanda - und sieht sich in der portugiesischsprachigen Welt um. Herausgekommen ist eine tragikomische Verwechselungsgeschichte über Liebe und Leidenschaft.
Margrit Klingler-Clavijo im Deutschlandfunk B�chermarkt (23.08.2010)


kulturprogramm


Wer in diesen Tagen mit
Jos� Eduardo Agualusas Buch durch Afrika gereist ist, hat sein Kulturprogramm f�r die kommenden vier Wochen hinter sich gebracht, um dann ganz entspannt die Fu�ball-WM zu sehen, mit dem Wissen, dass er von Afrika nicht nur die Ecken mit den F�hnchen kennt.

� steht im �Literaturquickie� bei einslive.de
http://www.einslive.de/magazin/literatur/2010/06/literaturquickie.jsp


swr 2

Im Forum Buch des SWR2 rezensiert Thilo Wagner
�Die Frauen meines Vaters�, interviewt Jos� Eduardo Agualusa und sagt:

Agualusa f�hrt uns in ein Afrika, in dem Modernit�t und Tradition, Identit�tssuche und Selbsterfahrung zusammenlaufen. (�) Allein die Beschreibungen einer komplexen Welt, in der sich riesige Widerspr�che auftun, sind das Lesen wert.

http://www.podcast.de/episode/1633870/SWR2_Forum_Buch%3A_Mit_B%C3%BCchern_von%3A_Nuruddin_Farah,_Alain_Mabanckou,_Jos%C3%A9_Eduardo_Agualusa_u.a.


eine satire

auf den afrikanischen Machismo sei �Die Frauen meines Vaters�, sagt Jos� Eduardo Agulausa im Interview mit Margrit Klingler-Clavijo, die das Buch �einen leichten und beschwingten Roman �ber die Liebe� nennt und erkl�rt: �Agualusa bet�rt mit einer Sprache voller Musik und Poesie.� im Podcast des B�chermagazins Divan auf Bayern 2 (08. Mai 2010)

Jos� Eduardo Agualusa:
Die Frauen meines Vaters
�bersetzt von Michael Kegler
A1-Verlag 2009

� die Bilder �ber Afrika bleiben haften.
Birgit Friebel, http://pirilamponews.blogspot.com/


idyll

ein rundherum sch�ner Abend in einem Hof in Diedenbergen �
Hoechster Kreisblatt, 15.06.2010
Wiesbadener Kurier, 16.06.2010
gelesen wurde: Thomas King: Medicine River. A1-Verlag, 2008

die zone

von Rui Zink.
Auf www.transcript-review.org

» Am zweiten Tag begann er sich zu akklimatisieren. Noch verstand er die Straßennamen nicht, die Straßen waren ohnehin mehr Eselspfade als Straßen, soweit er das sah – und tatsächlich wimmelte es dort von Hirten mit ihren Schafen und Ziegen und Esel- oder Maultierkarren. Eine Frau hatte er vobeikommen sehen, vor ein paar Minuten, barfuß, mit einem Kind auf dem Arm, dessen Arme und Kopf herunterbaumelten. Hinter sich eine dünne Blutspur herziehend. Wo war sie hingegangen? Gab es ein Krankenhaus in der Nähe? Warum half niemand? War es normal, dass eine Frau mit einem sterbenden Kind auf dem Arm durch die Straßen zog, so normal, dass schon niemand mehr sich die Mühe machte, ihr zu helfen? Aber wer würde sie auch ins Krankenhaus bringen können? Die paar Autos, die man sah, hatten wohl Wichtigeres zu tun, als diesen Umweg zu machen. Sprit war schließlich teuer «

köhler

»In meiner Einschätzung sind wir insgesamt auf dem Wege, in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe, mit dieser Außenhandelsabhängigkeit, auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren - zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch negativ auf unsere Chancen zurückschlagen, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden - und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.«

Danke Herr Köhler! Für die offenen Worte.
Und auch für den Rücktritt natürlich. Wer ist der nächste?

die Bilder

über Afrika bleiben haften.
Birgit Friebel, http://pirilamponews.blogspot.com/

paulos schublade #79

(das Auto hält an einer Ampel; Menschen überqueren die Straße, eilig und steif wie Roboter. Im Auto die beiden Frauen schweigen, schauen nach vorne, apathisch, gleichgültig, fern, einsam.)
TOCHTER (mechanisch, kalt): Ich habe nachgedacht und versucht mich zu erinnern (zögert, senkt die Stimme ein wenig). Wann hast du mir eigentlich zum letzten Mal etwas von Bedeutung gesagt? Etwas wichtiges, relevantes? Für mich entscheidendes, für mein Leben, meine Zukunft? Etwas, das wirklich zählt. (Und nach einer Pause und sich beherrschend) Wann?
MUTTER (den Blick auf die rote Ampel, leicht abwesender Ton, fast gleichgültig, fast desinteressiert, fast verächtlich): Kann mich nicht erinnern.
TOCHTER (nachdenklich): Ich auch nicht.

(Die Ampel wird grün, die Tochter am Steuer bleibt reglos; man hört ein Hupen, dan noch eins, dan noch eins, dann noch eins.)

Paulo Kellerman, A Gaveta do Paulo
http://agavetadopaulo.blogspot.com/2010/03/esboco-79.html

du musst …


Du musst zwei Meter weit springen und springst vier, doch du vergisst, dass zwei mehr nichts wert sind, außer für den Stolz: Du bekommst weder mehr Punkte noch weniger Krankheiten: Du hast gezeigt was du kannst, das ist alles.

Gonçalo M. Tavares in: Wasser, Hund, Pferd, Kopf

chico buarque



23. April 2010. Felipe Tadeu spricht in Frankfurt �ber Chico Buarque


book




presse


O Com�rcio da P�voa, 19.02.2009


die frauen meines vaters

Jos� Eduardo Agualusa:
Die Frauen meines Vaters.
�bersetzt von Michael Kegler
384 Seiten, A1-Verlag
ISBN 978-3-940666-10-9

Faustino Manso, ein ber�hmter angolanischer Musiker, hinterl�sst nach seinem Tod sieben Frauen und 18 Kinder. Als seine j�ngste Tochter Laurentina, eine in Portugal lebende Filmemacherin, von ihrem Vater erf�hrt, reist sie nach Angola, um das turbulente Leben des verstorbenen Musikers nachzuzeichnen.
Faustinos Spuren f�hren Laurentina und ihre drei Mitreisenden - Mandume, Bartolomeu und Pouca Sorte - durch K�stenst�dte des s�dlichen Afrika, von Angola �ber Namibia nach S�dafrika und Mosambik. Auf ihrer Suche lernen sie Faustinos Frauen, Musikerkollegen und Kinder kennen, und es entsteht das Bild eines vielseitigen, aber auch widerspr�chlichen Mannes, der durch Charme und Musik einen tiefen Eindruck im Leben vieler Menschen hinterlassen hat.
Parallel dazu schildert Jos� Eduardo Agualusa seine eigene, reale Reise mit der englischen Dokumentarfilmerin Karen Boswall und dem Fotografen Jordi Burch. Die Pfade beider Reisen liegen so nah beieinander, dass Wirklichkeit und Fiktion zu sich gegenseitig bedingenden und Spannung erzeugenden Gef�hrten werden. Leicht, humorvoll und vielstimmig entfaltet Agualusa ein Panorama des s�dlichen Afrika, seiner kolonialen Vergangenheit und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Gegenwart.

�Die Frauen meines Vaters" ist ein Roman, der sowohl die Geschichte des Scheiterns einer Liebe als auch ein Liebesroman ist, der aber auch ein Roman �ber das s�dliche Afrika, die Musik Afrikas, Eros und Leidenschaft, sowie Politik ist, der die geschichtsbedingten Br�cken zu Portugal und der Entwicklung Angolas gekonnt schl�gt �
Roland Freisitzer auf www.sandammeer.at




wie oft ...

... weinst du, wenn du Musik h�rst, und wie oft, wenn du ein Buch liest? Literatur ist nicht effizient in diesen Dingen: Wenn man leiden will, n�tzt Literatur nichts.
Gon�alo M. Tavares in Wasser, Hund, Pferd, Kopf




ruhm

»Os dois tradutores presentes na Feira do Livro de Leipzig 2010 são praticamente já residentes na feira e são aqueles que mais contribuem para a divulgação da cultura portuguesa entre o público alemão. Por isso lhes faço aqui um tributo meio desajeitado, expressando com isto a minha admiração pelo seu trabalho e desejando que o seu trabalho continue a ser louvado pelas organizações portuguesas que os têm apoiado!«

Susana Leite auf PNet Literatura. DANKE!

leipzig

� Sonnabend, 20. M�rz 2010, 14:00 - 14:30

Leipziger Buchmesse, Congress Center Leipzig - Mehrzweckfl�che 1

Rui Zink (Portugal): Crisis, what crisis?

�bersetzung: Michael Kegler, Martin Amannshauser.


In Zusammenarbeit mit DGLB, Instituto Cam�es, Universit�t Leipzig.

und am Abend: 20. M�rz 2010, 20:00 Uhr,
Kurt- Wolff-Depot, Brockhausstr. 56, 04229 Leipzig

Leipziger �bersetzernacht
Moderation: Viktor Kalinke, Silke Brohm
Mitwirkende: Elisabeth M�ller (Carlos Aguilera, Kuba), Cornelia Marks, Andr� Schinkel und Astrid Philippsen (Hadzem Hajdarevic, Zhilad Kljucanin, Bosnien), J�rgen Strasser & Margret Millischer (Jean-Michel Maulpoix, Frankreich), Michael Kegler / Martin Amannshauser (Rui Zink, Portugal), Markus Sahr (Helder Macedo, Portugal) und Will Firth (Igor Isakovski, Mazedonien)

Die Leipziger �bersetzernacht ist zur Institution geworden. Jedes Jahr treffen sich am Abend des Buchmessesamstag internationale Autoren und ihre �bersetzer ins Deutsche im Leipziger Literaturverlag um sich in einer �ffentlichen Werkstatt �ber aktuelle Projekte auszutauschen.

In Zusammenarbeit mit: TRADUKI, Verlagsstiftung Sarajevo, Universit�t Leipzig, Instituto Cam�es, DGLB




richtung

ich sah einen ball auf die straße hüpfen an einem verregneten nachmittag und suchte das kind, das hinter dem ball her rennt, aber nein, es war nur ein ball, die straße entlang, vielleicht suchte auch er nach dem kind, und das spielte auf einer anderen straße.
Luís Filipe Cristóvão

kultur

ist eine der Branchen, in denen für große Teile der geleisteten Arbeit eine Kultur des nicht Zahlens, des nicht Wertschätzens herrscht. In Schulen gehen, »mit jungen Leuten reden«, Buchvorstellungen, Diskussionen, Konferenzen, Lesungen – eine ganze Industrie lebt davon, dass es irgendwie anrüchig ist, Geld zu verlangen – und von »Bekanntschaften«, »Kontakten«, »Freunden«. In ihrer widerlichsten Variante vom »eine Hand wäscht die andere«, der hinterhältigen Annahme, dass wenn wir heute was umsonst geben, man uns morgen auch ein Knöchlein hinwirft. Ich weiß, wovon in rede, ich beackere dieses Feld seit fast 30 Jahren. Und habe schon selbst Künstler geschnorrt – wer kann schon leben, ohne je Künstler geschnorrt zu haben. Aber schön ist es nicht.
(Rui Zink in der Zeitschrift Metro, Februar 2007)

 

2009

meinungsfreiheit

vor langer zeit sprach einer laut aus, dass der k�nig gar keine kleider an hat, und schon bald war das problem erledigt. vor zwanzig jahren trauten sich die leute, f�r ihre meinung in massen auf die stra�e zu gehen, und schon fegte die gechichte ein ganzes land von der weltkarte. seit 10 jahren regiert in einem anderen land eine bande von korrupten, l�gnern und banditen. die leute wissen das, und man d�rfte es vermutlich auch straflos genau so sagen, und manche tun das auch. ungestraft und v�llig folgenlos. meinungsfreiheit ist eine wirklich nette sache.

facebook

nervt heute schon zum dritten Mal. Irgendwer soll mich eingeladen haben, der gro�en Adressdatensammelmaschine beizutreten und ich sei dieser Einladung sch�ndlicherweise noch nicht gefolgt (wodurch Facebook noch immer nicht in der Lage war, in den Besitz meines Email-Adressbestandes zu kommen - aber das stand dort so nicht drin).
Dann also nochmal: Liebe Adressdatensammelmaschinen, wie auch immer ihr euch nennen m�gt; ihr k�nnt mich mal � einladen solange ihr wollt. Kauft eure Adressen von der Gemeindeverwaltung und lasst mich in Frieden. Wer sonst noch was von mir wissen will, soll mich anrufen.


 

die erfindung der literatur

Vor langer, langer Zeit kam einmal eine Frau nach Hause und erwischte ihren Mann im Bett mit einer anderen. Und dieser stammelte, seinen K�rper mit einem Laken verh�llend:

�Liebling, ich schw�re, es ist nicht so wie du denkst�


die erfindung der literaturkritik

�Liebling, ich schw�re, es ist nicht so wie du denkst.
Ich kann dir alles erkl�ren!�

Rui Zink

Sofia Marrecas Ferreira



liest aus ihrem Roman
O Sangue da Terra (Porto Editora 2009)
in der Buchhandlung TFM (www.tfmonline) in Frankfurt am Main (Bockenheim).
27. November, 20:00 Uhr
Gro�e Seestra�e 47
Frankfurt am Main

diatribe

das tier erfinden zu k�nnen ist n�tig, das haus bauen, den weg vorherzeichnen. man muss die mathematik kennen, die ideologie, die einsamkeit. versuchen mit den fingern auf trockenes holz zu klopfen. die flecken des alltags ergreifen zu k�nnen. eine neue sprache erfinden zu k�nnen ist n�tig. von neuem beginnen. ist n�tig.
Lu�s Filipe Crist�v�o


Die Bahnsteigkarten,

die einige DDR-B�rger im Herbst 1989 zu l�sen vergessen hatten, hat Schabowski (heute CDU) ihnen am 9. November noch schnell hinterhergetragen. Und die Leute haben Danke gesagt, und wollen es auch nie wieder tun.


klar kann man

die Wut z�hmen wie Hunde, doch manchmal gibt jemand ihr nach und und schie�t jemand anderem aus zwei Metern Entfernung eine Kugel ins Gesicht, mitten im Caf�.
Gon�alo M. Tavares: Wasser, Hund, Pferd, Kopf
auf der Leipziger Buchmesse 2009
. (Podcast)

Uta Dansauer f�hlt sich auf �funpool.net� im �brigen genervt von dem Buch, dem sie eine �grundlegend pessimistische Weltsicht� attestiert


china


die erste ewigkeit

dauert immer am l�ngsten.
sp�ter gew�hnt man sich daran.
Leons Briedis


dulce


Dulce Maria Cardoso, 15. Oktober 2009. TFM Centro do Livro, Frankfurt am Main. Foto: Petra Noack.

garagen

wenn du ganz langsam durch die zwei-uhr-sonne am nachmittag gehst, spürst du, wie die welt stillsteht. das kannst du mir glauben. wie die seit jahren nicht mehr gestrichenen türen der garagen.
Luís Filipe Cristóvão

ein schöner Anfang

für die Verbreitung neuerer portugiesischsprachiger Lyrik im deutschen Sprachraum sei die im Februar erschienene Anthologie hotel ver mar, schreibt Tobias Burghardt in der Neuen Zürcher Zeitung: »Manche Anthologien wollen nur informativ sein. Diese zum Glück nicht«

Tobias Burghardt hat selbst Werke von Ana Paula Tavares und Conceição Lima übersetzt, die demnächst in der Edition Delta erscheinen werden. Es geht also weiter ...


heult doch ...


... titelt heute die von mir f�r sowas immer wieder geliebte Kommunistische Arbeiterzeitung


rainer

rief heute Nacht um zwei an und wollte vom Bahnhof abgeholt werden. Auf dem Weg zum dorthin fiel mir ein, dass ich gar keinen Rainer kenne. Was sich auch best�tigte, da am Bahnhof niemand auf mich wartete �


200.000


auf dem Weg zum Einkaufen ist mein Auto heute zum dritten Mal Neuwagen geworden. Ganz ohne Abwrackpr�mie oder Katalysator.
Ein Hoch auf die Werkt�tigen des VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt im IFA-Kombinat Personenkraftwagen!

einen wunderschönen poetischen Roman

geschrieben (hat Agualusa), der einen geradezu magisch fesselt und immer wieder zum Schmunzeln bringt und bei dem man nie Zweifal hat, dass man das Lachen des Geckos hören kann.« schreibt eine gewisse Anna auf dieser empfehlenswerten Website. www.afrika-buchtipps.de


sg




spam

oder Spam-Filter?. Wer ist der �rgste Feind der Menschheit?
Ich bekomme t�glich 5 Angebote zur Penisverl�ngerung. Bokassas Erben m�chten mich ca. 1 x am Tag mit etlichen Fantastillionen Dollar bedenken und ca. ein Dutzend Mal bietet mir jemand Viagra oder Software zu fantastischen Preisen an. Soweit so gut. Und nur aus diesem Grund verschwinden mittlerweile 50% meiner eigenen emails in irgendwelchen Junk-Filtern, oder jemand ruft an, weil GMX wiederum seine email an mich nicht durchl�sst. Ein Gl�ck, dass ich noch ein Faxger�t habe. Wer also sichergehen will, dass seine Nachricht an mich nicht gefressen wird, faxt oder ruft mich unter 06192-36932 an. Schade, dass das Telegramm vor geraumer Zeit abgeschafft wurde �


das lachen �



des Autors und seines �bersetzers in der Buchhandlung TFM in Frankfurt am Main. 25. Mai 2009. Foto: Petra Noack.


unterwegs

mit Jos� Eduardo Agualusa und dem Roman "Das Lachen des Geckos" (O Vendedor de Passados):
Dienstag, 19. Mai, 20:00 Uhr:
M�nchen, Buchhandlung Kokon.
Mittwoch, 20. Mai, 18:00 Uhr:
Salzburg, Bibliotheksaula der Uni.
Freitag, 22. Mai, 20:00:
Frankfurt, TFM Centro do Livro.
Montag, 25. Mai, 20:00:
Leipzig, Haus des Buches.
Dienstag, 26. Mai, 19:00 Uhr:
Berlin, Brasilianische Botschaft
Freitag, 29. Mai, 19:00 Uhr:
Hamburg Werkstatt 3

Alle Termine der Lesereise auch auf der Website des A1-Verlages.


freiheit

ein mensch lebte achtungvierzig jahre ohne freiheit zu kennen. er wurde geboren und lebte unter einer diktatur und merkte nicht, dass, als er begraben wurde, sein land schon frei war. viele andere, j�ngere und �ltere, leben jahrelang ohne zu merken, dass sie begraben sind. sie glauben es nur, so schwer f�llt das atmen.

Lu�s Filipe Crist�v�o
http://luisfilipecristovao.blogspot.com/2009/04/liberdade.html


die poesie

war gestern hier zu hause.
besser: an meiner t�r. besser: in meinem zimmer.
besser: auf dem boden unter meinem schuh.

aus: Paulinho Assun��o: Nachrichten ohne Nachricht, in: hotel ver mar, TFM 2009


bei Jos� Eduardo Agualusa

l�uft afrikanische Literatur zur Bestform auf: �Das Lachen des Geckos� ist subtil komisch und scharfsinnig zugleich, sagt Mona Grosche in der Jungen Welt


jury


Wer etwas in literarischer Form zum Thema Armenspeisung, pardon "Tafeln" zu sagen hat, kann dies jetzt bei einem Schreibwettbewerb einreichen, in dessen Jury man mich gesetzt hat. Die Autorinnen und Autoren sollen eine gesellschaftskritische Kurzgeschichte schreiben, die in der Welt der Tafeln oder ihrem unmittelbaren Umfeld spielt. Dabei ist es ganz gleich, um welches Genre (Kriminalgeschichte, Erz�hlung, Reportage, Essay etc.) es sich bei der Auseinandersetzung mit dem Tafel-Thema handelt. Wichtig ist vor allem der Bezug zur sozialen Wirklichkeit. Weitere Infos:
www.haus-stmartin.de


übrigens

bin ich nicht weder auf twitter noch in WKW, Facebook, stayfriends, hi5, xing oder alte-säcke-vz! Wer was von mir wissen will, kann mich gern anrufen. Danke.

 

 


bitte beachten sie,

dass in diesem haus bücher auf dem tisch liegen, in den regalen, auf dem boden, in jedem zimmer. mehr noch: der tisch selbst, die regale, auch der boden, das ganze und jedes zimmer, sind bücher, mein herr, es sind bücher. Luís Filipe Cristóvão - luisfilipecristovao.blogspot.com/

Wohnrecht im Paradies


Samstag, 14.03.2009
20:30 h
Galerie Erata, Brockhausstr. 56, Leipzig
ERATA-�bersetzer-Nacht mit
Margret Millischer (Wien), Jan Weinert (Berlin), Sergej Birjukov (Halle), Margitt Lehbert (H�rby), Michael Kegler (Frankfurt), Elmar Schenkel (Leipzig)

Eine kongeniale Shakespeare-Nachdichtung, Erst�bersetzungen von Don Coles & Les Murray, heiter-melancholische Kurzprosa des Portugiesen Gon�alo M. Tavares, �Eine Geschichte vom Blau� des Franzosen Jean-Michel Maulpoix, der ein Versprechen Rilkes eingel�st hat und die Entdeckung des russisch-j�dischen Dichters Leonid Aronson, von dem Richard McKane sagte: �I cannot think of a more representative poet for the 1960s in any language� � ein Abend literarischen Grenzg�ngertums erster G�te.

Mitveranstalter: Die F�HRE - S�chsischer Verein zur F�rderung literarischer �bersetzung e.V., Edition Rugerup, Verlag der Apfe


 


hotel ver mar

Gedichte aus Angola, Braslien, Galicien, Guinea-Bissau, Mosambik, Portugal und S�o Tom� e Pr�ncipe.

Paulinho Assun��o / Jo�o Pedro M�sseder / Jo�o Lu�s Barreto Guimar�es / Amadeu Baptista / Ant�nio Greg�rio / Ondjaki / Verg�lio Alberto Vieira / Carlos Quiroga / Maria do Ros�rio Pedreira / Jos� Ant�nio Gon�alves / Lu�s Carlos Patraquim / Ana Lu�sa Amaral / Aurelino Costa / Concei��o Lima / Ivo Machado / Guita J�nior / Waldir Ara�jo / Ana Paula Tavares / Jos� Rui Teixeira / Eucana� Ferraz / Xavier Queipo / Lu�s Filipe Crist�v�o.

Herausgegeben und �bersetzt von Michael Kegler.
104 Seiten, Portugiesisch / Deutsch.
TFM - Verlag Teo Ferrer de Mesquita
Frankfurt am Main 2009
EUR 12,80 (erscheint Mitte Februar)

Eine Hommage an das Literaturfestival

Correntes d'Escritas in P�voa de Varzim

2008

 


Wasser, Hund, Pferd, Kopf


Tavares� Kurzgeschichten sind keine leichte Kost. Allesamt handeln sie in irgendeiner Form von den Abgr�nden der menschlichen Seele, von Tod und Gewalt. Oft verbleibt nach dem Lesen ein Gef�hl der Hoffnungslosigkeit und auch des Schockiertseins angesichts von Tavares� brutaler Ehrlichkeit, Dinge beim Namen zu nennen, bei denen wir gerne versch�mt weggucken.

Daniela Fries auf www.leser-welt.de �ber

Gon�alo M. Tavares:
Wasser, Hund, Pferd, Kopf.
�bers.: Michael Kegler.
Verlag der Apfel, Wien.
72 Seiten, Ganzleinen mit Schutzumschlag, fadengeheftet
ISBN 978-3-85450-277-7


Mein bester Freund, der Gecko:

Warum ich Das Lachen des Geckos verschenken werde? Weil es ein tolles Buch ist! Jos� Eduardo Agualusa, 1960 in Angola geboren, beschreibt auf 181 Seiten ein farbenfrohes und facettenreiches Bild des heutigen Angola. Im Mittelpunkt steht Felix Ventura, der in Luanda seinen ganz eigenen Gesch�ften nachgeht: Er verkauft Biografien. Begleitet und beobachtet wird Ventura von seinem unfreiwilligen Haustier, dem Gecko, der zu Venturas treuestem Zuh�rer wird und uns die Geschichte aus seiner Perspektive erz�hlt. Felix Venturas aktueller Kunde verlangt eine komplett neue Existenz. Dieser Auftrag erweist sich als gro�e Herausforderung an alle Beteiligten und endet in einer noch gr��eren �berraschung. Agualusas Sprache ist so bilder- und phantasiereich, dass man als Leser darin versinken m�chte, gleichzeitig aber so klar, pr�zise und pr�gnant, dass es eine wahre Freude ist. Leider liest es sich dadurch viel zu schnell, und wenn man das Buch nach der letzten Seite zuschl�gt, ist man fast ein bisschen traurig. Das Buch war in diesem Jahr einer der Titel unseres Anderen Literaturklubs. � schreibt Bernadette B�cker in der Weihnachts-Buch-Empfehlungsliste von www.litprom.de, dem Internet-Portal der Gesellschaft zur F�rderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika.

Etwas wie Magie breitet sich �ber den Roman: Man kann Wirklichkeit erschaffen, wenn man es nur will. Erste Voraussetzung ist eine Weltwahrnehmung, die sich bei Jos� Eduardo Agualusa in eine vom Alltag abgehobene Sprache gie�t.
Und: Ich kann den deutschen Text nicht mit dem Original vergleichen, nur bekunden, dass dem �bersetzer Michael Kegler etwas dem Leser Wohltuendes gelungen ist. sagt Irmtraud Gutschke in der Tageszeitung Neues Deutschland Danke Frau Gutschke!

Auch
Janko Kozmus freut sich auf www.marabout.de �ber den Roman und sieht in ihm ein Buch das voller Poesie steckt, voller Licht, erf�llt von der Wendigkeit des Erz�hlers, von F�lix' Leidenschaft f�r alte W�rter, von sprachlicher Sch�nheit und Anselm Brakhage schreibt im Titel-Magazin: Agualusas Figuren, seine Einf�lle, seine Beschreibungen und Situationsschilderungen gehen auf subtile, tiefgr�ndige Weise eine organische Verbindung ein und erzeugen eine Klarheit von leuchtender Kraft. Gregor Ziolkowski sagt im Deutschlandradio Kultur: In diesem kleinen, poetisch verdichteten Roman aber sind alle diese Elemente mit solcher Souver�nit�t eingesetzt, dass man mit freudiger Verbl�ffung nur von einem gro�en Roman sprechen mag.

Im Oktober w�hlte die
Bayern 2-Redaktion Das Lachen des Geckos zum "Buch-Favoriten der Woche", der Deutschlandfunk brachte eine sch�ne Rezension von Vera Reusch und�im Podcast von Bayern 2 ist noch immer ein Interview von Margrit Klingler-Clavijo Jos� Eduardo Agualusa zu h�ren (Nachzulesen auch in den LiteraturNachrichten.)

Und selbst? Schon gelesen?
Jos� Eduardo Agualusa: <a href="index.php?%FCbersetzungen:Agualusa%3A_Das_Lachen_des_Geck

aktuelle Artikel : 0
aktuelle Artikel : 0
Powered by CMSimpleRealBlog
-

michael kegler
sternstraße 2
65719 hofheim

tel.: +49 (0) 6192 36932
mkegler @ gmx.de

diese seite
wurde schon
2038880
mal angeschaut.

Inhaltsverzeichnis
Druckansicht

Michael Kegler
ist nicht bei Facebook
,

sondern hier:



barkas.de

Powered by CMSimple_XH